Mit Bedauern nimmt die IG pro DuplexArena zur Kenntnis, dass der Stadtrat von der Idee eines kombinierten Fussball-/Eishockeystadions nichts wissen will. Dies überrascht nicht, nachdem er Gesprächsangebote der IG - und auch von den Grünliberalen - nicht wahrgenommen hat.
Die von der Stadt nun angebotene Lösung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die IG bezweifelt jedoch, ob für die grösste Stadt der Schweiz ein Fussballstadion mit 16’000 Plätzen genügt. Championsleaque- und Länderspiele werden nicht mehr in Zürich stattfinden können! Diese wichtigen Einnahmen werden den Clubs, bzw. der Betreibergesellschaft verloren gehen.
Vorerst wird verschwiegen, dass zu den Kosten für das geplante Fussballstadion von CHF 140 Millionen noch weitere Millionen in zweistelliger Höhe für den Landanspruch der Schrebergärten dazukommen, damit auf diesem Areal ein Eishockeystadion erstellt werden kann. Dem Steuerzahler wird keine Gesamtrechnung für Fussball und Eishockey präsentiert. Die Chance mit einer DuplexArena den Ruf Zürichs als innovative und zukunftsorientierte Stadt zu ergreifen und endlich Mut zu einem grossen Wurf zu signalisieren wird verpasst.
Die IG pro DuplexArena ist nach wie vor überzeugt, dass das Projekt eines Doppelstadions eine Mehrheit in der Bevölkerung finden würde. Die IG wird die weitere Stadionplanung intensiv beobachten und allenfalls einen neuen politischen Vorstoss wagen, sollte sich herausstellen, dass der Widerstand gegen die Überbauung des Vulkanareals nicht überwunden werden kann.